Sparkassen Zeitung

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Editorial

Ausgabe #4/2017 • Rückgrat der Wirtschaft

Liebe Leserin, lieber Leser! 

Was fällt Ihnen zu den Begriffen „innovativ, engagiert und nachhaltig“ ein?

Diese Eigenschaften treffen vor allem auf eine wichtige Säule der heimischen Wirtschaft zu, auf unsere KMU! Die rund 327.000 Klein- und Mittelbetriebe in Österreich, die an die 3,5 Millionen Menschen beschäftigen, brauchen natürlich noch viele andere Stärken um am Markt bestehen zu können. Bei ihrem erfolgreichen Voranschreiten, Modernisieren und Wachsen wollen wir Sparkassen die Betriebe in den einzelnen Regionen unseres Landes unterstützen und vertrauensvoll begleiten. Wir dürfen Ihnen die Ergebnisse der aktuellsten KMU-Studie präsentieren und sowohl die größten Herausforderungen an das ‚Rückgrat unserer Wirtschaft‘ für die Zukunft beleuchten als auch einige Parade-KMU selbst vor den Vorhang bitten.

Es liegt auf der Hand, dass die Umstellung auf die Digitalisierung nicht nur den Konzernen, sondern auch den KMU einiges an Know-how, Flexibilität und Kreativität abverlangt. Zudem erschweren viele neue Regularien und verschärfte Bestimmungen etwa im Konsumentenschutz das Geschäftsleben der Betriebe – wie auch der Kreditinstitute. Um mit Nachdruck auf diesen Sand im Getriebe der heimischen Wirtschaft und Finanzwirtschaft aufmerksam zu machen, haben wir als Verband ein Forderungsprogramm an die neue Bundesregierung für einen zukunfts- und wettbewerbsfähigen Finanzplatz Österreich formuliert, das wir Ihnen in diesem Magazin erstmalig vorstellen.

Das Ziehen von Politik und Wirtschaft an einem Strang ist für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes unerlässlich. Dies beginnt bereits in den kleinsten lokalen Einheiten: bei der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, Unternehmen und Regionalbanken. Wir haben den neuen Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes, Alfred Riedl, und unseren Verbandspräsidenten, Gerhard Fabisch, darüber zur Diskussion geladen, die viele Gemeinsamkeiten, aber auch wechselseitige Wünsche ans Tageslicht gebracht hat.

Spannendes Lesen wünscht Ihnen

Franz Portisch

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Was zählt, sind die Menschen