Sparkassen Zeitung

Im Fokus

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser!

Sie halten die letzte Ausgabe unseres Sparkassenmagazins in diesem Jahr in Händen. Sind Sie damit glücklich? Wir hoffen sehr, denn das aktuelle Motto ist unschwer zu erkennen: Glück in vielen seiner Facetten – und das wenige Wochen vor Weihnachten, das ja bekanntlich das Familienglück in den Mittelpunkt rückt. Doch Glück ist längst nicht nur Privatsache. Staaten und auch Unternehmen haben immer öfter ein Interesse an wirklich zufriedenen Menschen. So hat der asiatische Kleinstaat Bhutan den Begriff „Bruttonationalglück“ geprägt. Dies war für die UNO, aber auch für viele andere Staaten der Welt der Anstoß dafür, neue Glücks- beziehungsweise Zufriedenheitskonzepte zu entwickeln. Wir haben den renommierten deutschen Glücksforscher Karlheinz Ruckriegel dazu befragt sowie einige heimische Unternehmer, die uns auch verraten haben, wie viel Glück es zu ihrem Erfolg gebraucht hat.

Beleuchtet wird für Sie natürlich auch das Glücksgefühl aus psychologischer Sicht: Heide-Marie Smolka ist Autorin des Buches „Zum Glück mit Hirn“. Sie ist davon überzeugt: glücklich sein kann man lernen, und hat neben dem Buch auch eine eigene App entwickelt. So kann man jederzeit online seinen Glücksstatus messen und bekommt gleich ein individuelles Trainingsprogramm mitofferiert. Aber alles mit Maß und Ziel, denn gleichzeitig rät Smolka, sich immer wieder handy- und computerfreie Zeitfenster zu gönnen und ganz das Hier und Jetzt zu genießen.

Doch zu viel sei an dieser Stelle nicht verraten, schließlich will das Glück ja auch (etwa beim Lesen) gefunden werden. Auch wenn Geld bekanntlich nicht glücklich macht und laut Glücksexperten viel geringere Auswirkungen auf die individuelle Lebenszufriedenheit hat, gemessen an der Bedeutung, die ihm die Gesellschaft gibt, wollen wir diesen Aspekt nicht unberücksichtigt lassen. Wir zeigen Ihnen, wie man den niedrigen Sparbuchzinsen entgehen kann, was man beim Erben und Vererben bedenken sollte und wie man in puncto Altersvorsorge rechtzeitig den adäquaten Veranlagungsmix wählt.

 

Damit sind wir bei einem den Sparkassen sehr wichtigen Punkt angelangt, der Verbindung von Geld und Gemeinwohl. Engagieren sich die einzelnen Sparkassen für regionale soziale, kulturelle, ökologische oder infrastrukturelle Projekte in ihren Gemeinden, startete nun auch die österreichweite soziale Initiative zusammen.helfen, die Glück für Jugend und Familien bringen soll. Wie? Das stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor.

So schließt sich auch wieder der Kreis zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen, gesegnete Weihnachtsfeiertage im Kreise Ihrer Lieben und natürlich VIEL GLÜCK für das kommende Jahr!

Franz Portisch, Generalsekretär des Österreichischen Sparkassenverbandes

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Was zählt, sind die Menschen