Sparkassen Zeitung

5 Fragen an

Fünf Fragen an Simon Morzé

Sandra Wobrazek

Jungschauspieler Simon Morzé über seine frühe Karriere, seine wichtigsten Ratgeber und die Bedeutung von Social Media.

  1. SIE HABEN FRÜH BEGONNEN, IM SCHAUSPIELGESCHÄFT ZU ARBEITEN. WIRD MAN DADURCH SCHNELLER ERWACHSEN? Man lernt früh das Berufsleben kennen. Das hat positive und negative Aspekte, aber für mich haben die positiven überwogen. Nämlich, dass man in jungem Alter eine große Zahl von tollen Menschen kennenlernt. Außerdem habe ich auch schauspielerisch viel gelernt. Man lernt auch, verantwortungsvoll zu handeln, da es am Set gewisse Regeln gibt, die man auch als Zehnjähriger einhalten muss.
  2. IN IHREM NEUEN KINOFILM „DER TRAFIKANT“ WIRD SIGMUND FREUD ZU EINEM WICHTIGEN BERATER IHRER FIGUR. WER SIND IHRE RATGEBER? Sowohl mein Vater, der heuer verstorben ist, als auch meine Mutter sind für mich enorm wichtig. Ich habe auch zwei junge Kollegen, Dominik und Jack, mit denen ich mich künstlerisch gut austauschen kann. Und wenn ich einen Film drehe, sind es Kollegen wie Bruno Ganz, Johannes Krisch oder Nikolaus Leytner, die mich inspirieren.
  3. WERDEN HEUTE DURCH SOCIAL MEDIA UND INFLUENCER GEPRÄGT. WIE IST DAS BEI IHNEN? Ich nutze nur Facebook und habe weder Instagram noch etwas anderes. Ich habe für mich herausgefunden, dass das alles nur Ablenkung ist. Denn oft ist es auch gut, wenn man sich mit sich selber beschäftigen muss und nicht darauf achtet, was Influencer einem sagen. Ich hatte bislang auch viele Influencer – die kommen allerdings aus anderen Quellen, wie Filmen und Büchern und dem Theater, oder sind Freunde .
  4.  WAS ERWARTEN SIE SICH VON IHRER BERUFLICHEN ZUKUNFT? Ich habe kein spezielles Ziel, das ich unbedingt erreichen muss. Ich hoffe allerdings, dass ich noch viele spannende Rollenangebote und Drehbücher bekomme. Natürlich gibt es auch viele Kolleginnen und Kollegen und Regisseurinnen und Regisseure, mit denen ich unbedingt arbeiten möchte.
  5. WELCHE ROLLEN SPIELEN GELD UND FINANZIELLE VORSORGE IN IHREM LEBEN? Ich habe einen klassischen Bausparvertrag. Geld spielt immer eine Rolle – ob man es will oder nicht. Natürlich schafft es Freiheit, wenn man es hat. Aber ich finde, dass es auch nicht schlimm ist, wenn man es eine Zeitlang nicht hat.
INFO: Simon Morzé ist der Sohn der Burgtheaterschauspielerin Petra Morzé und des Schauspielers Stefan Matousch. Im Alter von zehn Jahren stand der heute 22-Jährige erstmals vor der Kamera. Seither spielte er unter anderem in der Fernsehserie „Schnell ermittelt“ sowie in verschiedenen Theaterstücken mit. Aktuell ist Simon Morzé in der Bestsellerverfilmung „Der Trafikant“ im Kino zu sehen. Näheres zum Film auf www.constantinfilm.at

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